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ENTIMON


Als Teil des Aktionsprogramms "Jugend für Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wurde 2001 im Rahmen des Kinder- und Jugendplans des Bundes das Programm "Maßnahmen gegen Gewalt und Rechtsextremismus" durchgeführt.

Auf Grund der großen Resonanz und der bisherigen Erfahrungen und Ergebnisse des BMFSFJ und der beteiligten Partner bei der Umsetzung dieses Programmteils wurde im Jahr 2002 das Programm unter dem Namen "entimon - Gemeinsam gegen Gewalt und Rechtsextremismus" mit neuer Akzentuierung umgesetzt.

Für das Jahr 2002 stellte die Bundesregierung 10 Mio. EUR für Aktionen und Maßnahmen zur Verfügung. Insgesamt wurden im Rahmen dieses Programmkontingentes 245 Projekte bundesweit gefördert.
Auf Grund der bisherigen Ergebnisse und Erfahrungen aus der Umsetzung des Programms in 2002 wurden die Leitlinien weiter überarbeitet und den aktuellen Gegebenheiten angepasst.
Für die Jahre 2003 bis 2005 wurden durch die Bundesregierung erneut jeweils 10 Mio. EUR für Aktionen und Maßnahmen aus den Förderschwerpunkten

  • Lokale Netzwerke - Kooperationen und Partnerschaften auf lokaler Ebene
  • Interkulturelles Lernen - Förderung und Weiterentwicklung von inter- bzw. transkulturellen und interreligiösen Praxiskonzepten
  • Politische Bildungsarbeit - Geschlechterbewusste Bildungsarbeit, Partizipation und Kooperation mit der Jugendsozialarbeit

zur Verfügung gestellt.

Mit den Programmmitteln wurden seit 2002 bisher 831 Projekte insgesamt gefördert.
Im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung stehen für das Jahr 2006 vorerst nur 4,8 Mio. EUR für das Programm entimon zur Verfügung.

Grundsätzlich gelten als Orientierung die Fördersätze nach den Richtlinien für den Kinder- und Jugendplan des Bundes.
Die genauen Förderbedingungen und -voraussetzungen können den Leitlinien zur Umsetzung des Programms für das Jahr 2003 unter dem Navigationspunkt "Leitlinien entimon" entnommen werden.

Für die Umsetzung des Programms ist die Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung (gsub) mbH als Servicestelle entimon beauftragt.
Weitere Informationen und Hinweise zur Antragstellung im Rahmen dieses Programms sowie Erfahrungen und Ergebnisse aus dem Vorläuferprogramm erhalten Sie in den nachfolgenden Navigationspunkten.