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Unter diesem Navigationspunkt sind ausgewählte Oraganisationen zum Themenbereich dargestellt, die sich tiefgründiger mit der Thematik befassen. Über die Portale sind u. a. Grundlageninformationen, Bildungsangebote und Erfahrungen aus der Praxis zu erhalten.
BÜNDNIS FÜR DEMOKRATIE UND TOLERANZ
Das "Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt" wurde im Jahr 2000 am 23.Mai - dem Tag des Grundgesetzes - gegründet. Es bündelt alle Kräfte, die sich gegen fremdenfeindliche, rassistische und antisemitische Bestrebungen wenden.
Über 1.300 Gruppen und Einzelpersonen haben sich seitdem zur Mitarbeit bereit erklärt, bringen Ideen sowie Vorschläge ein und berichten über unternommene Aktivitäten. Diese Kräfte will das Bündnis sammeln, mobilisieren und die Grundwerte der Verfassung in der Öffentlichkeit stärken.
Die Bundesregierung hat ihr Programm "Jugend für Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus" mit seinen drei Elementen XENOS, CIVITAS und ENTIMON unter das Dach des Bündnisses gestellt.
Über das Portal werden auch wichtige Grundlageninformationen zum Thema zur verfügung gestellt.
Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V.
Um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen, wurde auf Initiative von demokratischen Jugendverbänden in der Bundesrepublik Deutschland das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA) 1990 gegründet. Derzeit sind 25 Verbände Mitglied des IDA.
Zu den Aufgaben von IDA zählt es, über Beobachtungen und Entwicklungen von Fremdenfeindlichkeit zu informieren. IDA sammelt Informationen aus den Themenbereichen Rassismus, Rechtsextremismus, Migration und Interkulturalität und gibt sie an interessierte Personen und Organisationen weiter. Insbesondere Jugendverbände, Vereine, Initiativen, Schulen und Multiplikatoren/innen aus der Jugendarbeit erhälten über das Portal interessante Informationen und Hinweise zu diesem Themenbereich.
Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit
Die Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit beim Deutschen Jugendinstitut (DJI) ist in diesem Themenbereich wie folgt tätig:
* Wissenschaftliche Dokumentation, Begleitung und Auswertung pädagogischer und jugendpolitscher Praxis im Bereich Prävention von Rechtxextremismus und Fremdenfeindlichkeit
* Erarbeitung von Hinweisen zur Evaluation und Qualitiätssicherung von Jugendarbeit * Politik- und Praxisberatung
* Aufarbeitung und Darstellung des aktuellen Forschungs- und Diskussionsstandes.
Interessierte Personen und Organisationen erhalten wissenschaftliche und fachliche Informationen zu diesem Themenbereich.
jugendschutz.net - Rechtsextremismus im Internet
Jugendschutz.net wurde 1997 von den Jugendministern als gemeinsame Einrichtung aller Bundesländer gegründet und ist an die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) angebunden.
Hauptanliegen ist die Bekämpfung und Auseinandersetzung mit rechtsextremen Angeboten für Jugendliche.
Zentrale Aufgaben sind
* Monitoring der rechtsextremen Szene
* Analyse jugendschutzrelevanter rechtsextremer Angebote
* Verhandlung mit Providern und Abmahnungen
* Internationale Zusammenarbeit
* Durchführung von medienpädagogischen Projekten sowie die Erstellung Handreichungen
D-A-S-H: für Vernetzung gegen Ausgrenzung
Das Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF) hat in Kooperation mit dem Zentrum für Medien und Kommunikation der Universität Leipzig eine Internet-Plattform für Vernetzung gegen Ausgrenzung konzipiert.
Auf der Website www.d-a-s-h.org werden Projekte gegen Rassismus dokumentiert, Trainings angeboten, Vernetzungsmöglichkeiten für Initiativen geschaffen und Artikel zu verschiedenen Themen publiziert.
Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage
Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage (SOR-SMC) ist ein Projekt von und für Schülerinnen und Schüler, die gegen alle Formen von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, aktiv vorgehen und einen Beitrag zu einer gewaltfreien, demokratischen Gesellschaft leisten wollen.
Im Rahmen des Selbstverständnisses von SOR-SMC werden Schülerinnen und Schüler bei selbst bestimmten Aktivitäten unterstützt, wobei sie Schlüsselkompetenzen für Beruf und Zivilgesellschaft entwickeln.
Die Bundeskoordination von SOR-SMC sowie die schulortnäher angesiedelten Landeskoordinationsstellen haben die Aufgabe, diesen Prozess zu fördern.
Mut gegen rechte Gewalt - Internet-Plattform gegen Rechtsextremismus
Am 29.03.2003 wurde die Internet-Plattform www.mut-gegen-rechte-gewalt.de vom Stern und der Amadeu-Antonio-Stiftung gestartet. Die Plattform berichtet über die Entwicklung des Rechtsextremismus in Deutschland.
BLK-Programm "Demokratie lernen & leben - Schule in der Zivilgesellschaft"
"Demokratie lernen & leben" ist ein Schulentwicklungsprogramm, bei dem Bund und Länder im Rahmen der BLK (Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung) zusammenwirken. In 13 Bundesländern beteiligen sich insgesamt rund 200 allgemeinbildende und berufliche Schulen. Mit dem Programm soll durch die Demokratisierung von Unterricht und Schulleben die Bereitschaft junger Menschen zur aktiven Mitwirkung an der Zivilgesellschaft gefördert werden.
Die Laufzeit des Programms beträgt fünf Jahre: 2002-2007.
bpb - Bundeszentrale für politische Bildung
Die Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger dabei, sich mit Politik zu befassen. Ihre Aufgabe ist es, Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit zu stärken. Gemeinsam mit einem bundesweiten Netzwerk aus Landeszentralen, Bildungseinrichtungen und -trägern engagiert sich die bpb für politische Bildung und Kultur - unabhängig und überparteilich.
Die Homepage www.bpb-aktiv.de der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema Rechtsradikalismus bietet eine große Linksamlung sowie außerdem eine große Bibliothek an verschiedenen Informationen in Text-, Bild-, und Tonformat zu diesm Thema.
Bundesamt für Verfassungsschutz
Geh Rechtsextremisten nicht ins Netz! Infoseite des BfV zum Thema Rechtsextremismus
netzgegenrechts.de
Auf Initiative der Woche schlossen sich im August 2000 namhafte Medien von "Spiegel" bis ZDF und von "Bild" bis ARD zusammen, um ihre Beiträge zum Thema Rechtsextremismus auf der Internet-Site www.netzgegenrechts.de zu bündeln. Mit dieser Plattform wollen die Beteiligten die demokratische Meinungsbildung zum Thema Rechtsextremismus fördern. Durch dieses Bündnis wird ein breites Meinungsspektrum an journalistischer Information gegen rechtsradikale Agitation garantiert.
Die Europäischen Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit - EUMC (European Monitoring Center on Racism and Xenophobie) wurde im Europäischen Jahr gegen Rassismus 1997 durch eine Ratsverordnung (VO (EG) Nr. 1035/97) ins Leben gerufen.
Die EUMC mit Sitz in Wien ist heute mit einem hoch differenzierten Angebot an Informationen über rassistische und fremdenfeindliche Erscheinungsformen und einem Informationsnetz von nationalen Anlaufstellen eine wichtige Serviceagentur für die europäische Arbeit in diesen Bereichen. Die Arbeit des EUMC konzentriert sich vor allem auf die
* Beobachtung der Phänomene Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus;
Koordination und Entwicklung des Europäischen Informationsnetzes über Rassismus und Fremdenfeindlichkeit (RAXEN);
* Entwicklung von Methoden, mit denen eine bessere Vergleichbarkeit, Objektivität und Zuverlässigkeit der Daten auf Gemeinschaftsebene erzielt werden kann;
* Erarbeitung von Schlussfolgerungen und Gutachten für die Gemeinschaft und ihre Mitgliedstaaten.
Neben einer Vielzahl von Studien und Forschungsprojekten, die das EUMC vorgelegt hat, dem vierteljährlich erscheinenden Magazin "Equal Voices" (kostenlos zu beziehen) sowie dem EUMC Newsletter, in denen über neue Initiativen, Projekte, Forschungsergebnisse und bewährte Praktiken zum Thema Rassismus und Fremdenfeindlichkeit berichtet wird, bietet die Beobachtungsstelle auf einer Webseite kontinuierlich neue Informationen über ihre Arbeit an.
Aktuell hat die EUMC einen Aufruf zur Interessebekundung für Expertinnen und Experten in den Bereichen "Gleichheit und Anti-Diskriminierung", "Rassismus", "Fremdenfeindlichkeit", "Antisemitismus" und ähnliche Themenfelder veröffentlicht:
http://www.eumc.eu.int/eumc
Interessierte Organisationen und Einzelpersonen mit entsprechender Expertise sind hiermit dazu eingeladen, einen Antrag einzureichen. Das EUMC wird daraus eine Liste von Kandidatinnen und Kandidaten für alle künftigen Forschungsaufträge erstellen.
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